Zwischen den Fronten

Dolmetscher in Krisengebieten

Sonntag, 7. Juli 2013, 18.30 Uhr

Der Abzug der internationalen Truppen aus dem Irak und Afghanistan rückt das Schicksal der lokalen Dolmetscher ins Licht. Neben den Risiken des Einsatzes in einem Konfliktgebiet stellt sich die Frage nach ihrer persönlicher Situation: Einreisevisa in die USA oder EU-Staaten werden kaum vergeben, ihre persönliche Sicherheitssituation in den Heimatländern ist meist überaus kritisch. Wie gestaltet sich in Krisen- und Kriegsgebieten die Tätigkeit von Dolmetschern, für deren Schutz und rechtliche Anerkennung sich die AIIC-Sektion „Interpreters in Conflict Zones“ einsetzt?

Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache mit Simultanverdolmetschung. Es besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Dolmetschkabine.

Moderation

  • Dr. Rainer Huhle, Nürnberger Menschenrechtszentrum

Referenten/-innen

  • Linda Fitchett, AIIC-Präsidentin
  • Vertreter der Bundeswehr (angefragt)
  • Vertreter des Sprachendienstes von Eurocorps, Strasbourg
  • Vertreter des Technischen Hilfswerks (THW)