5 Tipps für Redner, die mit Simultandolmetschern arbeiten

Professionelle Tipps für Redner sind heutzutage unentbehrlich. Viele Menschen kommen doch irgendwann in die Lage, einen Vortrag vor einem größeren Publikum zu halten – sei es auf einem Fachkongress, einer Messe oder einer unternehmensinternen Präsentation. Bei internationalem Publikum werden die Redebeiträge meist simultan gedolmetscht, damit jeder Teilnehmer die Veranstaltung in einer Sprache verfolgen kann, die er versteht.

Vortragstipps aus der Dolmetscherpraxis

Wer ohnehin schon Lampenfieber hat, wird sich vielleicht nervös fragen, ob die simultane Übersetzung seinen Auftritt in irgendeiner Weise schwieriger macht.

Doch keine Sorge, eine Rede mit Simultandolmetscher ist kein Problem, wenn man ein paar Grundregeln beachtet und sich ein wenig vorbereitet: Hier haben wir Ihnen 5 Tipps für Redner zusammengetragen, die eine gelungene Verständigung auf internationalen Events gewährleisten.

1. Sprechen Sie langsam

Egal, ob Ihr Steckenpferd die Normierung von Druckgeräten oder spätmittelalterliche Sakralarchitektur ist: Sie kennen jedes Detail Ihres Fachgebiets, Ihr Publikum ist jedoch vielleicht von einem Vortrag darüber in rasender Geschwindigkeit überfordert. Ganz zu schweigen von den Dolmetschern, die gleichzeitig hören und sprechen müssen und daher einen Augenblick höchster Konzentration benötigen, um das Gehörte in die Zielsprache zu übertragen. Am besten üben Sie vorher, Ihre Präsentation in lächerlich langsamer Geschwindigkeit vorzutragen, denn im Eifer des Gefechts spricht man meist sowieso schneller.

Legen Sie gezielt hin und wieder Pausen ein, sodass das Gesagte wirken kann. Bedenken Sie im Zusammenhang mit der Redegeschwindigkeit auch die Komplexität Ihrer Aussagen: Welche Fachbegriffe können Sie voraussetzen, welche sollten Sie dem Publikum erläutern? Welche Abkürzungen sollten Sie erklären oder gar weglassen?

2. Reden Sie nur in das Mikrofon

Sprechen Sie immer in das zur Verfügung gestellte Mikrofon direkt hinein. Auch, wenn Sie sich zur Leinwand umdrehen, um einzelne Punkte auf Ihrer Präsentation zu erläutern. Jeder Beitrag – zum Beispiel auch eine Zwischenfrage während einer Podiumsdiskussion – sollte in ein Mikrofon gesprochen werden. Klopfen Sie niemals für einen Soundcheck auf das Mikro – Sie schaden damit nicht nur der Technik, sondern auch dem Gehör der Dolmetscher (und auch für die Zuhörer im Saal kann das Geräusch sehr unangenehm sein). Wenn Sie sich räuspern oder husten müssen, legen Sie aus denselben Gründen Ihre Hand über das Mikrofon.

3. Rede ablesen oder frei sprechen?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die freie Rede immer vorzuziehen ist. Wer frei spricht, muss sich auf den Sinn des Gesagten konzentrieren, dadurch wird die Rede lebendiger und natürlicher. Auch unterstreichen wir bei einem frei gesprochenen Text automatisch unsere Rede mit Mimik und Gestik, was das Verständnis erleichtert.

Wenn es jedoch gute Gründe gibt oder Sie sich einfach wohler fühlen, einen vorher ausformulierten Text abzulesen, achten Sie darauf, dass er einem frei gesprochenen Text so nahe wie möglich kommt: Streichen Sie also lange, komplexe Schachtelsätze, die niemand jemals so spontan von sich geben würde. Versuchen Sie, gezielt das Tempo und Ihre Stimmlage zu modulieren, um nicht in einen monotonen Singsang zu verfallen.

Und: Geben Sie vorher den Dolmetschern eine Kopie Ihrer Rede.

4. Lenken Sie Ihre Zuhörer nicht durch zu viele visuelle Elemente ab

Wenn Sie eine Präsentation mit Bildern und Grafiken verwenden, stellen Sie sicher, dass sie für alle Teilnehmer, auch für die Dolmetscher, gut sichtbar sind. Grundsätzlich sind Texte, Bilder und Grafiken auf einer Präsentation sparsam einzusetzen, da Sie von Ihrem mündlichen Vortrag ablenken. Es ist nachgewiesen, dass Zuhörer ihre Aufmerksamkeit entweder der Rede oder den Bildern widmen; bei schnell abgelesenem Vortrag in Kombination mit komplexen Grafiken oder viel projiziertem Text geht ein Teil der Botschaft verloren – abgesehen davon, dass es für die Dolmetscher schwieriger wird, gleichzeitig die Aussage einer Grafik und Ihrer mündlichen Rede zu erfassen.

Auch hier gilt: Lassen Sie die Präsentation vorher den Dolmetschern zukommen.

5. Rede-Tipp: Humor, Anekdoten und Wortspiele wohlüberlegt einsetzen

Um Ihr Publikum von Anfang an zu fesseln, ist es toll, wenn Sie Ihren Vortrag mit einer kleinen Anekdote beginnen können, einem Rätsel, das im Laufe des Vortrags aufgelöst wird oder einer humorvollen Anmerkung. Wenn Sie solche rhetorischen Mittel einsetzen und Ihr Vortrag gedolmetscht wird, sollten Sie sich aber vorher die Frage stellen, wie gut oder schlecht sich dies in eine andere Sprache übertragen lassen wird.

Eine Anspielung, die nur von Kennern der Lokalpolitik verstanden wird, ruft auch bei bester Übersetzung nur ratloses Stirnrunzeln hervor. Eine Wortspiel kann oft schlichtweg nicht in eine andere Sprache übertragen werden, ohne seinen Pfiff zu verlieren. Das bedeutet nicht, dass Sie komplett auf Humor verzichten müssen – aber überprüfen Sie vorher, ob er sinnvoll ist, um Ihre Botschaft einem internationalen Publikum nahe zu bringen. Wenn Sie dann etwas Humorvolles sagen, machen Sie eine kleine Pause, um den Dolmetschern die Gelegenheit zu geben, das Gesagte passend zu übertragen (die leicht verzögerten Lacher der Zuhörer mit Kopfhörer geben Ihnen hier einen guten Hinweis).

Checkliste für Ihren Vortrag

  • Vorausplanung: Stellen Sie dem Dolmetschteam im Voraus Materialien zu Ihrer Präsentation zur Verfügung, einschließlich Redetexten, Folien und Glossaren mit Fachbegriffen.
  • Deutliche Aussprache: Sprechen Sie klar und nicht zu schnell, damit die Dolmetscher Schritt halten und Ihre Worte exakt übertragen können.
  • Durchdachte Pausen: Machen Sie regelmäßige Pausen, vor allem nach wichtigen Punkten, um den Dolmetschern Zeit zu geben, diese zu verdolmetschen und dem Publikum Zeit, die Informationen aufzunehmen.
  • Direkter Kontakt: Interagieren Sie vor der Veranstaltung mit dem Dolmetscherteam, um eventuelle Fragen zu klären und besondere Aspekte Ihrer Rede zu erörtern.
  • Technische Prüfung: Prüfen Sie im Voraus die Technik, insbesondere bei Nutzung von Remote-Dolmetschdiensten, um technische Schwierigkeiten während der Verdolmetschung zu vermeiden.
  • Feedback einholen: Nutzen Sie nach der Veranstaltung die Gelegenheit, Feedback vom Dolmetscherteam einzuholen, um zukünftige Präsentationen zu optimieren.

Fazit: Tipps für Redner

Dass Ihre Rede gedolmetscht wird, soll den Vortragenden die Aufgabe nicht schwieriger machen. Dolmetscher sind dafür da, Ihre Botschaft in Echtzeit denjenigen zu vermitteln, die Ihre Sprache nicht verstehen. Wenn Sie sich mit diesen Tipps darauf einstellen, werden Sie die wunderbare Erfahrung machen, mit allen Teilnehmern der Veranstaltung so zu kommunizieren, als ob Sie die gleiche Sprache sprächen.

Die harten Fakten rund ums Geld: Das kostet eine professionelle Verdolmetschung

Welche Kosten fallen bei einem Dolmetscheinsatz an? Diese Frage beschäftigt viele Auftraggeber. Die kurze Antwort vorweg: Das hängt von der Art und Dauer des Auftrags ab. Mit welchen Honoraren für Dolmetscher und Technik Sie rechnen müssen und was Sie dafür erwarten dürfen, das erfahren Sie hier.

Tagespauschalen variieren zwischen 900 und 1.400 Euro netto

Konferenzdolmetscher in Deutschland stellen für ihre Leistung in der Regel Tagessätze in Rechnung. Marktübliche Pauschalen bewegen sich zwischen 900 und 1.400 Euro netto pro Dolmetscher und Tag. Die genaue Summe hängt von der Fachlichkeit und Schwierigkeit des Auftrags sowie dem Vorbereitungsaufwand ab. Für das Flüsterdolmetschen vom Italienischen ins Russische wird vermutlich ein höherer Tagessatz fällig als für einen Simultandolmetscher für Englisch und Deutsch.

Das Honorar umfasst dabei nicht nur die reine Dolmetschleistung am Tag der Veranstaltung, sondern auch die Vorbereitung: Der Dolmetscher oder die Dolmetscherin wird sich im Vorfeld sehr genau in das Thema der Veranstaltung einarbeiten, Fachinformationen sowie die Terminologie recherchieren, Präsentationen durcharbeiten und vieles mehr. Oft beansprucht die Vorbereitung ähnlich viel Zeit wie der Einsatz selbst. Ist ein Dolmetscheinsatz besonders vorbereitungsintensiv, kann die Vorbereitungszeit auch separat veranschlagt werden.

Je nach Ort der Veranstaltung und Technikbedarf kommen zu dem eigentlichen Arbeitshonorar entsprechende Nebenkosten hinzu: Findet die Veranstaltung zum Beispiel nicht am Berufswohnsitz des Dolmetschers statt, fallen zusätzlich Reisekosten an. Fragen Sie etwa einen Dolmetscher mit Berufswohnsitz Hamburg für eine Veranstaltung in Düsseldorf an, übernehmen Sie als Auftraggeber die Kosten für die An- und Abreise nach Düsseldorf – entweder als Pauschale oder gegen Vorlage der Reisebelege.

Weitere mögliche Nebenkosten im Überblick

1) Wird die Reisezeit vergütet?

Wenn der Konferenzdolmetscher bereits am Vortag anreisen und/oder am Folgetag abreisen muss und diese Zeit nicht für andere Aufträge nutzen kann, vereinbaren Auftraggeber und Dolmetscher in der Regel eine Pauschale für die Reisezeit. Diese Zeitaufwandspauschale wird auch „Approche“ bzw. „Déproche“ genannt.

2) Wer zahlt für Verpflegung und Unterkunft?

Ein weiterer Kostenpunkt bei einer Veranstaltung, die nicht am Berufswohnsitz des Dolmetschers stattfindet, sind Verpflegung und Unterkunft. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Der Auftraggeber übernimmt die Kosten gegen Beleg, oder der Dolmetscher stellt pauschal ein Tagegeld in Rechnung.

3) Wie wird der beratende Dolmetscher bezahlt?

Beratende Dolmetscher übernehmen die gesamte organisatorische Abwicklung rund um die Verdolmetschung. Sie sind Ansprechpartner für sämtliche Fragen, organisieren das Dolmetscherteam und beraten bei der Dolmetsch-Technik. Für diese Leistung stellen sie ein gesondertes Honorar in Rechnung, das je nach Aufwand bzw. Veranstaltungsbedingungen (Technik, Sprachen, Team etc.) variieren kann.

4) Was ist, wenn die Verdolmetschung auch anderweitig genutzt wird, etwa im Internet oder Fernsehen?

Das Produkt einer Verdolmetschung ist in der Regel sozusagen „für den unmittelbaren Verzehr“ bestimmt. Wird die Verdolmetschung aufgezeichnet und nachträglich genutzt oder im Fernsehen oder Radio übertragen, oder zusätzlich im Internet gestreamt, spricht man von einer weiteren Verwertung. Die Rechte zur weiteren Verwertung einer Dolmetschleistung werden meist gesondert vergütet.

5) Was kostet die Technik?

Wer nicht nur die Verdolmetschung, sondern auch die erforderliche Konferenztechnik benötigt, beauftragt meist beratende Dolmetscher. Diese arbeiten mit verschiedenen Technikanbietern zusammen, holen Angebote ein und nehmen die Dolmetsch-Technik mit in das Angebot auf. Das Angebot umfasst somit auch:

  • die Anmietung der gesamten technischen Ausstattung, die je nach Veranstaltung erforderlich ist – dazu gehören schallisolierte Dolmetschkabinen, Dolmetschpulte, Mikrofone, Sender, Empfänger, Kopfhörer, Verkabelung und Lautsprecher
  • und das technische Personal, das den Transport, den Auf- und Abbau und die Betreuung der Anlagen vor Ort übernimmt.

6) Was ist, wenn es nur ein kurzes Meeting zu dolmetschen gibt?

Sie benötigen eine Simultanübersetzung für eine kurze Verhandlung vom Polnischen ins Französische? Manchmal handelt es sich bei einer Veranstaltung nur um eine kurze zweisprachige Besprechung im kleinen Kreis. In diesem Fall vereinbaren Sie mit dem Dolmetscher eine individuelle Lösung. Vergessen Sie dabei nicht, dass der Dolmetscher sowohl seine Vorbereitungszeit als auch Opportunitätskosten abdecken muss.

7) Was passiert, wenn die Veranstaltung abgesagt wird?

Sollte der Kunde den Auftrag stornieren, hat der Konferenzdolmetscher Anspruch auf ein Ausfallhonorar, das im Vorfeld vertraglich vereinbart wurde. Auch bereits entstandene Kosten, etwa nicht erstattungsfähige Reisekosten, muss der Auftraggeber in diesem Fall ersetzen.

Konferenzdolmetscher erstellen ein individuelles Angebot

Natürlich fallen nicht immer alle oben erwähnten Kostenpunkte an. Wer bei den genannten Kostenkomponenten unsicher ist, kann beruhigt sein: Professionelle Konferenzdolmetscher, wie sie auf aiic.de zu finden sind, werden je nach Anforderung stets die richtige Lösung anbieten und alle Faktoren im Blick haben » Mehr erfahren: Dolmetscher-Honorare

Verdolmetschung – Was macht eine gute Sprachübertragung aus?

Wenn der oder die DolmetscherIn Fachbegriffe falsch verwendet, übermäßig lange Pausen einbaut und angefangene Sätze nicht zu Ende bringt oder gar Sinnfehler macht, breitet sich bei den Zuhörenden schnell Unzufriedenheit aus.

Doch was kennzeichnet eigentlich eine qualitativ hochstehende Verdolmetschung? Wie kann ich als Auftraggeber beurteilen, ob das Dolmetsch-Team einen guten Job macht? In der Praxis helfen 8 Kriterien dabei, die Leistung zu bewerten. Aber auch Auftraggeber können Einiges tun, um die Qualität zu optimieren.

Unterschied zwischen Verdolmetschung & Übersetzung

Eine Verdolmetschung wird oft mit Übersetzung verwechselt. Es gibt jedoch einen zentralen Unterschied: Dolmetscherinnen und Dolmetscher arbeiten mündlich, während Übersetzerinnen und Übersetzer Texte in schriftlicher Form bearbeiten » Mehr erfahren: Unterschied zwischen Dolmetschen & Übersetzen

Die Qualität der Verdolmetschung

Für den Auftraggeber ist es manchmal gar nicht so einfach, die Qualität der Dolmetschleistung zu beurteilen, denn der Vorgang des Dolmetschens ist naturgemäß sehr flüchtig. Dazu kommt: Die Beurteilung ist häufig subjektiv. Hilfreich ist deshalb auch das Feedback der Zuhörenden – denn die Anforderungen des Publikums können ganz unterschiedlich sein. Eine Teilnehmerin fühlt sich durch die Verdolmetschung gut abgeholt, während ein anderer sich an einem falsch übersetzten Begriff stört und die Leistung als Ganzes dadurch herabstuft.

Was eine gute Dolmetschleistung ausmacht….

Als Konsens gilt: Eine Dolmetschleistung ist gelungen, wenn sie das Original umfassend und genau wiedergibt. Gemeinhin sind die wichtigen Kriterien einer qualitativ hochwertigen Verdolmetschung:

  • Treue zum Original,
  • fehlerfreie Beherrschung der linguistischen Mittel,
  • deutliche (Aus-)Sprache
  • sichere Anwendung der Terminologie

….und welche Fehler für Unmut sorgen

Gleichzeitig gibt es Merkmale, die Zuhörer:innen typischerweise stören, etwa ungewohnte Abweichungen bei der Aussprache, dem Akzent oder der Betonung. Als unangenehm empfinden manch Zuhörende auch Verzögerungen wie Satzbrüche und lange andauernde Pausen. Besonders negativ fällt auf, wenn Lücken im technischen Wissen bestehen oder Fachbegriffe falsch verwendet werden. Denn insbesondere für Expert:innen ist die Verwendung der passenden Fachterminologie immens wichtig. Und fehlt gar die Kohärenz mit Blick auf den Sinn oder werden wichtige Teile der Rede ganz ausgelassen, macht sich ebenfalls Unmut im Publikum breit.

In der Dolmetsch-Theorie, aber auch in der Praxis haben sich acht Qualitätskriterien etabliert:

1.       Akzentfreie Sprache

2.       Angenehme Stimme

3.       Flüssige Sprechweise

4.       Logische Kohärenz des Geäußerten

5.       Sinngemäße Wiedergabe des Originals

6.       Vollständigkeit der Verdolmetschung

7.       Korrekte Grammatik

8.       Verwendung der korrekten Fachterminologie

Externe Bedingungen beeinflussen die Sprachqualität

Aber auch die Arbeitsbedingungen der Sprachmittler:innen haben direkten Einfluss auf die Qualität. Sind Größe und Luftqualität in der Kabine adäquat? Wie ist die technische Ausstattung? Ist das Thema sehr komplex oder inhaltlich eingegrenzt? Stimmt die Größe des Teams und die Länge der Dolmetschabschnitte? Hatten die Dolmetschenden ausreichend Zeit zur Vorbereitung? Nur wenn die äußeren Bedingungen passen, können die Sprachprofis ihre optimale Leistung abrufen und eine qualitativ hochstehende Verdolmetschung liefern.

Hochwertige Verdolmetschung sicherstellen

5 Tipps für Auftraggeber

  • Formulieren Sie die Erwartungen an das Dolmetsch-Team im Vorfeld klar und deutlich.
  • Sorgen Sie für ideale externe Bedingungen.
  • Holen Sie auch Rückmeldungen aus dem Publikum ein.
  • Nutzen Sie die acht oben genannten Kriterien, um die Leistung zu beurteilen.
  • Geben Sie den Dolmetscher:innen bei einer Nachbesprechung konstruktives Feedback.

Merkmale exzellenter Verdolmetschung

Eine hochwertige Verdolmetschung zeichnet sich durch mehrere Schlüsselelemente aus: Zunächst ist Präzision in der Übertragung der Inhalte wesentlich – die Fähigkeit des Dolmetschers, sowohl die denotative als auch konnotative Bedeutung zu erfassen und in der Zielsprache akkurat wiederzugeben. Des Weiteren ist das Einhalten von Ethikstandards, wie Vertraulichkeit und Neutralität, ein Indikator für Professionalität. Auch die fließende und natürliche Sprachwiedergabe, die das Zuhörererlebnis angenehm gestaltet, ist essenziell. Außerdem sollte der Dolmetscher mit dem kulturellen Kontext vertraut sein und entsprechend agieren können. Fachkompetenz und eine kontinuierliche Fortbildung sind ebenfalls wichtige Qualitätsmerkmale, die sicherstellen, dass der Dolmetscher mit der Terminologie und aktuellen Entwicklungen des Fachgebiets vertraut ist. Ein zusätzliches Qualitätszeichen ist die reibungslose Einbindung von Technologien, insbesondere beim Remote-Dolmetschen, die eine einwandfreie akustische Qualität und Verbindung gewährleisten.

6 Unterschiede zwischen Dolmetscher und Übersetzer

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Dolmetscher oft als „Übersetzer“ bezeichnet, auch mal als „Simultanübersetzer“ oder „Synchronübersetzer“. Für viele Menschen ist der Unterschied zwischen den Berufen des Dolmetschers und des Übersetzers nicht ganz klar.

Und es gibt durchaus Ähnlichkeiten bezüglich der geistigen Leistung, die jeweils erbracht wird: Bei beiden Tätigkeiten wird eine Aussage sinnhaft in eine andere Sprache übertragen, es werden nicht einfach nur die Worte einer Sprache durch die Worte einer anderen Sprache ersetzt. Es gibt jedoch einige wichtige Merkmale, durch die sich die Berufe des Dolmetschers und des Übersetzers unterscheiden.

Was unterscheidet Dolmetschen vom Übersetzen

Der wichtigste Unterschied zwischen Dolmetschen und Übersetzen liegt in der Art der Sprachumwandlung und im Medium. Dolmetschen bezieht sich auf die mündliche oder gebärdensprachliche Übertragung von gesprochener Sprache in Echtzeit, meist bei Live-Veranstaltungen wie Konferenzen, Meetings oder Gerichtsverhandlungen. Im Gegensatz dazu ist das Übersetzen die schriftliche Übertragung von Texten, die eine detailliertere Analyse des Ausgangsmaterials und oft auch mehr Zeit zur Bearbeitung ermöglicht.

Während Dolmetscher daher in der Lage sein müssen, schnell und präzise zu arbeiten und sich mündlich gut auszudrücken, müssen Übersetzer über hervorragende schriftliche Fähigkeiten in der Ausgangs- und Zielsprache verfügen und oft tiefer in den Kontext des Ausgangstextes eintauchen.

6 Punkte, die zeigen: Dolmetschen ist nicht Übersetzen

1. Kontext

Dolmetscher arbeiten mit dem gesprochenen Wort in einem bestimmten Kontext, wobei sie eine mündliche Nachricht von einer Sprache in eine andere übertragen. Der Dolmetscher nutzt daher bestimmte Ressourcen der mündlichen Rede: Die Botschaft wird in gesprochenen Worten übertragen, mit einem bestimmten Rhythmus und einer gewissen Intonation, wobei rhetorische Mittel sowie Mimik und Gestik des Redners für den Dolmetscher wichtige Hinweise auf die beabsichtigte Wirkung liefern.

2. Echtzeit

Eine Verdolmetschung wird in Echtzeit (simultan) oder in sehr kurzem zeitlichen Abstand (konsekutiv) erbracht. Im Gegensatz zu Übersetzern haben Dolmetscher keine Zeit, den Ausgangstext nochmals durchzusehen oder ihre Übersetzung ggf. zu korrigieren. Dadurch wird für Dolmetscher die gründliche inhaltliche Vorbereitung vor jedem Einsatz zu einem zentralen Aspekt ihrer Arbeit.

3. Geschwindigkeit

Eine weitere Einschränkung besteht in der extrem hohen Geschwindigkeit, in der Dolmetscher gefordert sind, Informationen aufzunehmen, zu verstehen, mental zu verwalten und zu rekonstruieren. Übersetzer haben typischerweise ein Pensum von 2000 bis 3000 Wörtern am Tag, während Dolmetscher mit etwa 150 Wörtern pro Minute klarkommen müssen.

4. Interaktion

Beim Dolmetschen besteht eine unmittelbare Kommunikation und Interaktion zwischen Redner, Zuhörer und Dolmetscher. Beim Übersetzen gibt es einen zeitlichen und räumlichen Abstand zwischen dem Verfassen eines Textes durch einen Autor, der schriftlichen Übertragung in eine andere Sprache und der Aufnahme durch den Leser.

5. Verwendung

Die unterschiedliche Verwendung des Endproduktes ist ebenfalls ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Die Schriftform der Übersetzung macht sie sozusagen zu einem Dokument „für die Ewigkeit“. Übersetzer feilen an ihren Werken, bis sie sprachlich vollkommen sind; oft wird eine Übersetzung im Vier-Augen-Prinzip auch noch von einem anderen Kollegen korrekturgelesen.

Eine Verdolmetschung hingegen ist für den Moment bestimmt, für eine spezifische Situation in einem spezifischen Kontext. Es ist klar, dass ein Dolmetscher kaum die sprachliche Perfektion erreichen kann, die ein Übersetzer mit quasi unbegrenzter Zeit für die gleiche Rede in Schriftform liefern könnte. Dafür kann ein Dolmetscher unterschiedlichste atmosphärische Nuancen, die in der mündlichen Rede mitschwingen, in die Verdolmetschung einfließen lassen. Aufgrund dieser Kontextgebundenheit ist auch davon abzuraten, eine aufgezeichnete Verdolmetschung einfach abzutippen und als Übersetzung der Ausgangsrede zu verbreiten.

6. Teamwork

Schließlich arbeiten Dolmetscher im Gegensatz zu Übersetzern fast immer in einem Team und sehen sich täglich anderen Menschen gegenüber, die in verschiedenen Konstellationen kommunizieren und eine situativ passende Kommunikationsleistung des Dolmetschers erwarten. Dolmetschen ist also nicht so sehr ein Sprachenberuf als ein Informations- und Kommunikationsberuf.

Entsprechend dieser ungleichen Tätigkeitsprofile gibt es auch jeweils eigene Berufsverbände für Übersetzer und Dolmetscher; Konferenzdolmetscher haben sich z. B. in dem internationalen Berufsverband AIIC zusammengeschlossen. Nichtsdestotrotz bieten viele (aber nicht alle) Dolmetscher auch Übersetzungsleistungen an und fühlen sich in beiden Tätigkeiten wohl.

Wenn Sie also eine ähnliche Anfrage wie der eingangs erwähnte Praktikant erhalten sollten, können Sie ganz einfach bei aiic.de im Profil der jeweiligen Dolmetscher und Dolmetscherinnen einsehen, ob sie auch Übersetzungen oder andere Dienstleistungen anbieten.

Dolmetscher für Englisch

Braucht man überhaupt noch Englisch Dolmetscher? Denn heute kann doch jeder Englisch…

Kurze Antwort: Ja, man braucht Dolmetscher für Englisch mehr denn je. Die längere Antwort:

Heute spricht jeder fünfte Mensch auf der Welt Englisch: entweder als Mutter-, Zweit- oder Fremdsprache. Es gibt unendlich viele Englischvarianten – vom “Singlish” in Singapur bis zum uns wohlvertrauten “Denglisch” der Deutschen. Auf internationaler Ebene hören wir immer öfter ein angeeignetes “Global English”, das in der Kommunikation häufig an Ausdruckskraft verliert.

Das ist eine Herausforderung für die Redner und Zuhörer. Wenn viele Nationen und somit viele Sprachen aufeinander treffen, die dann alle „Global English“ sprechen, drückt sich jeder auf vereinfachte Weise aus. Dadurch gehen viele Nuancen verloren. Im besten Fall bleibt vieles ungesagt. Im schlimmsten Fall wird einiges missverstanden. Sprechen Sie lieber in Ihrer Muttersprache und überlassen Sie es den Englisch-Dolmetschern, zwischen den Sprachpaaren zu übertragen. So stolpern Sie nicht über die sprachlichen und kulturellen Unterschiede und falsche Freunde zwischen Deutsch und Englisch. Ein Dolmetscher für Englisch macht aus dem Handy selbstverständlich ein mobile phone – oder sogar ein cell phone für ein amerikanisches Publikum. Da kommt der Einsatz der Dolmetscher doch ganz gelegen (engl. Übersetzung: comes in handy). Wenn sich solche Stolpersteine schon hinter ganz normalen Alltagsgegenständen verstecken, was verbirgt sich dann erst hinter einer Bilanzpressekonferenz?

Ein professioneller Dolmetscher kann für nötige Klarheit und Präzision sorgen. Natürlich gibt es auch Situationen, in denen auf einen Englisch-Dolmetscher bedenkenlos verzichtet werden kann. Wenn man in der Schule Englisch gelernt und im Ausland mehrere Monate verbracht hat, ist es auch möglich, ein fünfminütiges Telefongespräch mit einem langjährig bekannten Geschäftspartner unkompliziert und ohne große Missverständnisse durchzuführen. Hier stehen Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis. Denn man müsste erst einmal einen Englisch-Dolmetscher suchen, ihn briefen, die Technik klären, und das Ganze würde sich unnötig in die Länge ziehen.

Allerdings geht es häufig nicht nur um das sprachliche Können, sondern um den Nutzen für Sie und Ihre Gäste. Wenn Ihr Unternehmen eine internationale Veranstaltung (sei es eine Schulung, eine Bilanzpressekonferenz, eine Produktpräsentation oder eine Gesellschafterversammlung) organisiert, möchten Sie sicherlich für einen effektiven und erfolgreichen Ablauf sorgen. Außerdem sollen sich die Teilnehmer wohlfühlen, indem ihnen die Möglichkeit angeboten wird, in ihrer eigenen Sprache zu sprechen und zuzuhören. Dafür ist der Einsatz von Simultandolmetschern die optimale Lösung, denn sie dolmetschen ohne Zeitverlust und unkompliziert in mehrere Sprachen gleichzeitig.

Die Dolmetscher der AIIC dolmetschen auf höchstem Niveau, haben langjährige Erfahrung mit allen Veranstaltungsarten und Fachbereichen – von Politik (beispielsweise im Europäischen Parlament oder bei der Regierung) bis hin zu Wirtschaft und Finanzen. Ganz konkret heißt das: Ihnen stehen in Deutschland über 190 Englisch-Dolmetscher zur Verfügung!

Stellungnahme zum Entwurf des JVEG

AIIC Deutschland unterstützt die Stellungnahme des BFJ zum Entwurf des JVEG

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat mit Datum vom 17.12.2019 den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetzes (kurz JVEG) vorgelegt.

Die Stellungnahme des BFJ (Bundesforum Justizdolmetscher und -übersetzer) zum JVEG wird von der AIIC Deutschland mitgetragen.

Ungültiges Style-Attribut.

Dolmetscher für Spanisch

Braucht man überhaupt Dolmetscher für Spanisch, wenn man selber Spanisch kann?

Kurze Antwort: Ja, man braucht noch Dolmetscher für Spanisch. Die längere Antwort:

Heute sprechen 570 Millionen Menschen auf der Welt Spanisch als Muttersprache und somit gilt Spanisch die zweithäufigst gesprochene Muttersprache nach Chinesisch. Spanisch wird nicht nur in Spanien, sondern vor allem auch in Lateinamerika (Nord-, Mittel- und Südamerika) und in Teilen der USA gesprochen. Es gibt verschiedene Spanischvarianten aber ganz besonders zahlreiche Aussprachen und Unterschiede in Grammatik und Wortschaft. Immer öfter wird nach einem “neutralem Spanisch” gefragt, was tatsächlich gar nicht existiert.

Mit einem Schulspanisch und einigen Aufenthalten im Ausland kann man häufig auf einen Dolmetscher verzichten. So ist es vielleicht möglich, sich in einem fünfminütigen Telefongespräch mit einem langjährig bekannten Geschäftspartner zu verständigen. Denn ansonsten müsste man einen Dolmetscher suchen, ihn briefen, die Technik klären und das Ganze würde sich unnötig hinausziehen… Oft können jedoch Missverständnisse durch ähnliche Wörter auf Deutsch und Spanisch entstehen, die eine komplett andere, ja sogar gegensätzliche Bedeutung haben. Beispielsweise ist ein “Kompromiss” auf Deutsch alles Andere als ein “compromiso” (Verpflichtung) auf Spanisch. Ein professioneller Spanisch-Dolmetscher kennt diese Stolpersteine und sorgt für Klarheit und Präzision.

Allerdings geht es meistens nicht nur um Ihr sprachliches Können, sondern um den Nutzen für Sie und Ihre Gäste. Wenn Ihr Unternehmen eine internationale Veranstaltung (sei es eine Schulung, eine Bilanzpressekonferenz, eine Produktpräsentation oder eine Gesellschafterversammlung) organisiert, möchten Sie sicherlich für einen effektiven und erfolgreichen Ablauf sorgen. Außerdem sollen sich die Teilnehmer wohl fühlen, indem ihnen die Möglichkeit angeboten wird, in ihrer eigenen Sprache zu sprechen und zuzuhören. Dafür sind Simultandolmetscher bestens geeignet, denn sie dolmetschen ohne Zeitverlust und unkompliziert in mehrere Sprachen gleichzeitig.

Die Dolmetscher der AIIC dolmetschen auf höchstem Niveau, haben langjährige Erfahrung mit allen Veranstaltungsarten und Fachbereichen – von Politik (z. B. im Europäischen Parlament oder bei der Regierung) bis hin zu Wirtschaft und Finanzen. Ganz konkret heißt das: Ihnen stehen in Deutschland über 40 Spanisch-Dolmetscher zur Verfügung!

Dolmetscher für Portugiesisch

Braucht man überhaupt Dolmetscher für Portugiesisch, wenn sich heutzutage doch die ganze Welt auf Englisch verständigt?

Kurze Antwort: Ja, man braucht noch Dolmetscher für Portugiesisch. Die längere Antwort:

Portugiesisch spricht man nicht nur in Portugal und Brasilien: In neun Ländern ist Portugiesisch die offizielle Amtssprache und zählt so mit ca. 250 Millionen Muttersprachlern zu einer der am meistverbreiteten Muttersprachen der Welt.

Man mag nun vielleicht meinen, dass man im Urlaub in Portugal oder während der WM in Brasilien auch auf Englisch ganz gut durchkam. Ist also ein Dolmetscher für Portugiesisch nicht zwingend notwendig, um eine Veranstaltung mit portugiesischsprachiger Beteiligung erfolgreich zu organisieren? Es sind durchaus zwei Paar Schuhe, ob man im Kontakt mit dem portugiesisch sprechenden Gegenüber ein Hotelzimmer reservieren oder über das 7:1 witzeln möchte, oder ob es um die Details einer technologischen Innovation, die Erläuterungen einer Gewinn- und Verlustrechnung, oder die Feinheiten einer politischen Initiative der Entwicklungszusammenarbeit geht.

Auch Spanischkenntnisse sind nicht immer ausreichend, wenn es um die Verständigung mit portugiesischsprachigen Geschäftspartnern geht: Beschreibt man ein gemeinsames Abendessen beispielsweise als „exquisito“ (was auf Spanisch so viel heißt wie köstlich, exquisit oder ausgezeichnet), dann wird sich der portugiesischsprachige Gegenüber wohl eher vor den Kopf gestoßen fühlen – im portugiesischsprachigen Sprachraum bedeutet esquisito nämlich „seltsam“, oder „komisch“. Oder stellen wir uns vor, ein Brasilianer erwähnt vor einem anstehenden Geschäftstermin, dass sein Chef „surdo“ ist. Kein Problem, mag der des Spanischen mächtige Geschäftspartner denken – schließlich sind für einen Linkshänder (spanisch „zurdo“) selten besondere Vorkehrungen nötig. Da wird die Überraschung groß, wenn der anreisende brasilianische Gast sich dann als taub herausstellt!

Doch Spaß beiseite: Schlussendlich geht es stets um den professionellen Nutzen für Sie und Ihre Gäste. Wenn Ihr Unternehmen eine internationale Veranstaltung (sei es eine Schulung, eine Aufsichtsratssitzung, eine Produktpräsentation oder eine Delegationsreise) organisiert, möchten Sie sicherlich für einen effektiven und erfolgreichen Ablauf sorgen. Außerdem sollen sich die Teilnehmer wohlfühlen. Dafür sorgen Sie in höchstem Maße mit einem portugiesisch Dolmetscher für Ihre Gäste. So ermöglichen Sie es ihnen, bequem in ihrer eigenen Sprache zu sprechen und zuzuhören. Der Einsatz von Simultandolmetschern ist dafür die optimale Lösung, denn diese dolmetschen ohne Zeitverlust und unkompliziert in mehrere Sprachen gleichzeitig.

Die Dolmetscher der AIIC dolmetschen auf höchstem Niveau, haben langjährige Erfahrung mit allen Veranstaltungsarten und Fachbereichen – von Politik (z. B. im Europäischen Parlament oder bei der Regierung) bis hin zu Wirtschaft und Finanzen. Ganz konkret heißt das: Ihnen stehen hier bei der AIIC über 9 Dolmetscher für Portugiesisch zur Verfügung!


Sie suchen einen Dolmetscher?

Im Dolmetscherverzeichnis von AIIC Deutschland finden Sie die passenden Dolmetscher für Ihre Veranstaltung. AIIC-Mitglieder beraten Sie gerne zu Themen wie möglichen Dolmetscharten, Sprachkombinationen, Teamstärken, Dolmetschtechnik und allgemeinen Arbeitsbedingungen.

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Dolmetscher in Köln

Köln ist einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Deutschlands und ist im Laufe der Jahrzehnte zum Kern einer europäischen Region am Rhein geworden. Aus dieser besonderen Position ergibt sich fast naturgemäß ein entsprechender Bedarf an professionellen Dolmetschern in Köln.

Köln ist jedoch nicht nur ein Standort für Wirtschaftsunternehmen, sondern hat sich gleichermaßen zur Kulturmetropole und als Sportstadt mit internationalen Dimensionen sowie, dank der Film- und Fernsehindustrie, zu einem maßgeblichen Medienzentrum entwickelt. Köln konnte somit seinen seit langer Zeit bestehenden Ruf als weltoffene Stadt mit internationalem Flair weiter festigen. Da Wirtschaft, Kultur und Sportstätten regelmäßig internationale Veranstaltungen organisieren, besteht hier für Dolmetscher in Köln, sowie Übersetzer und Sprachmittler jeglicher Couleur ein ideales Betätigungsfeld.

Die vielfältigen Themen der internationalen Veranstaltungen erfordern eine große Flexibilität sowie ein hohes Maß an sprachlicher Kompetenz und Fachwissen der jeweiligen Dolmetscher, die zur besseren Verständigung bei solchen Veranstaltungen für die unterschiedlichsten Sprachen hinzugezogen werden. Dabei arbeiten Dolmetscher zumeist simultan (nahezu zeitgleiches Dolmetschen), gelegentlich aber auch konsekutiv (zeitversetzt), letzteres z.B. bei Veranstaltungen der Stadt Köln, im Rahmen derer Reden ausländischer Gäste für ein größeres Publikum gedolmetscht werden müssen.

Dolmetscher werden häufig auch als Übersetzer bezeichnet. Das Übersetzen jedoch ist die reine schriftliche Übertragung eines Textes aus einer Originalsprache in eine Fremdsprache, wohingegen das Dolmetschen die mündliche Übertragung von einer Ausgangs- in eine Zielsprache bedeutet. Die Internationalität der Stadt Köln bietet Angehörigen beider Fachrichtungen zahlreiche Möglichkeiten, ihre Kompetenzen unter Beweis zu stellen.

Die Dolmetscher des AIIC-Verbandes dolmetschen auf höchstem Niveau und haben langjährige Erfahrung mit allen Veranstaltungsarten und Fachbereichen. Sie können aus über 20 Dolmetschern aus Köln wählen. Zögern Sie also nicht, einen Dolmetscher oder eine Dolmetscherin aus Köln zu kontaktieren.

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